FAQ Innenausbau und Trockenbau
Sie planen einen Innenausbau, Trockenbau oder eine Sanierung in Bielefeld oder OWL? In unseren FAQ zu Innenausbau und Trockenbau beantworten wir die häufigsten Fragen unserer Kunden. Es geht um Kosten, Bauzeiten, Genehmigungen, Schallschutz, Feuchträume, Dämmung und Förderung.
Die FAQ zu Innenausbau und Trockenbau sind nach Themen sortiert. Klicken Sie einfach auf eine Frage, um die Antwort zu öffnen.

FAQ Innenausbau und Trockenbau: Vorteile und Kosten
Trockenbau ist schnell, flexibel und sauber. Wir montieren Wände und Decken aus Gipsplatten auf einem Metallständerwerk. Dafür brauchen wir weder Mörtel noch lange Trocknungszeiten.
Dadurch ist ein Raum oft schon nach wenigen Tagen fertig. Außerdem wiegt eine Trockenbauwand deutlich weniger als Mauerwerk und belastet die Decke kaum. In den Hohlräumen verlegen wir zudem Leitungen und Dämmung. Ein weiterer Vorteil: Sie können Trockenbauwände später wieder versetzen oder entfernen. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Seite zum Trockenbau in Bielefeld.
Der Unterschied liegt in der Verarbeitung. Im Trockenbau verschrauben wir fertige Platten auf Profilen und verspachteln anschließend nur die Fugen. Im Nassbau entstehen Wände dagegen aus Ziegeln, Kalksandstein oder Beton. Mörtel, Beton und Putz enthalten Wasser und müssen danach trocknen. Deshalb dauert der Nassbau länger.
Für tragende Wände und den Rohbau bleibt der Massivbau die richtige Wahl. Für nichttragende Trennwände, Decken und Umbauten im Bestand ist Trockenbau hingegen meist schneller und günstiger.
Die Kosten hängen vor allem von der Fläche, dem Wandaufbau und Ihren Anforderungen ab. Eine einfache Trennwand kostet zum Beispiel weniger als eine Wand mit erhöhtem Schallschutz. Auch die Qualitätsstufe der Spachtelung (Q1 bis Q4), Türöffnungen und Installationen beeinflussen den Preis.
Pauschale Quadratmeterpreise aus dem Internet helfen deshalb nur bedingt. Wir schauen uns Ihr Vorhaben lieber vor Ort an. Anschließend erhalten Sie ein transparentes Angebot mit allen Positionen. So wissen Sie vorab genau, womit Sie rechnen können. Mehr zu unserer Planung und Beratung.
Dauer, Baustelle und Genehmigung
Das hängt vom Umfang ab. Eine einzelne Trennwand oder eine abgehängte Decke ist oft in wenigen Tagen fertig, inklusive Spachtel- und Trocknungszeit. Ein kompletter Innenausbau oder ein Dachausbau dauert dagegen meist mehrere Wochen.
Nach einer persönlichen Besichtigung erstellen wir Ihnen einen verbindlichen und realistischen Zeitplan. Dabei berücksichtigen wir auch die Arbeiten anderer Gewerke wie Elektriker oder Maler.
In den meisten Fällen können Sie während der Arbeiten ganz normal zu Hause wohnen. Im Vergleich zu Abriss- oder Mauerarbeiten ist Trockenbau eine saubere Bauweise. Staub entsteht vor allem beim Zuschneiden der Platten und beim Schleifen der Spachtelflächen.
Mit Abdeckfolien, Staubschutzwänden und Schleifgeräten mit Absaugung lässt sich der Schmutz gut eingrenzen. Sagen Sie uns bei der Besichtigung einfach, welche Bereiche wir besonders schützen sollen.
Das hängt von der Art der Arbeiten ab. Nichttragende Innenwände versetzen, Decken abhängen oder Bodenbeläge erneuern ist in der Regel genehmigungsfrei. Greifen Sie jedoch in tragende Bauteile ein oder ändern Sie die Nutzung eines Raums, kann eine Genehmigung nötig sein. Das gilt zum Beispiel, wenn aus einem Dachboden Wohnraum entstehen soll.
Verlässliche Informationen bietet das Bauportal NRW. Gerne klären wir mit Ihnen, ob Ihr Vorhaben genehmigungspflichtig ist. Auf Wunsch übernehmen wir auch die Abstimmung mit den Behörden.
Unser Sitz ist in Bielefeld. Von hier aus übernehmen wir Aufträge in Bielefeld und ganz Ostwestfalen-Lippe (OWL). Ob Ihr Projekt in unser Einsatzgebiet passt, klären wir gerne bei einem kurzen Anruf. Einen Eindruck von unserer Arbeit bekommen Sie in unseren Referenzen.
Trockenbau im Innenausbau: Wände, Decken und Belastbarkeit
Eine fachgerecht gebaute Trockenbauwand hält viele Jahrzehnte. In der Regel hält sie so lange wie das Gebäude selbst. Wichtig sind ein stabiles Ständerwerk, sauber verspachtelte Fugen und das passende Plattenmaterial. In Feuchträumen setzen wir deshalb imprägnierte Platten ein. Kleine Dellen oder Risse lassen sich außerdem leicht ausbessern.
Ja. Bilder, Regale, Hängeschränke oder ein Fernseher halten mit geeigneten Hohlraumdübeln sicher. Dübel und Last müssen allerdings zur Beplankung passen. Eine doppelte Beplankung erhöht die Tragfähigkeit spürbar.
Für schwere Lasten wie einen Waschtisch, ein Wand-WC oder Küchenoberschränke bauen wir vorab Traversen in die Wand ein. Sagen Sie uns deshalb schon bei der Planung, was später an der Wand hängen soll.
Das hängt von Nutzung und Optik ab. Gipsplatten sind der Standard: preiswert, glatt und vielseitig gestaltbar. Holzverkleidungen wirken in Wohnräumen warm und einladend. Dekorative Platten oder Steinoptiken setzen dagegen moderne Akzente. Ist die Akustik wichtig, bieten sich Akustikplatten an.
In abgehängte Decken lassen sich außerdem LED-Spots und indirekte Beleuchtung elegant integrieren. Mehr erfahren Sie auf unserer Seite zum Innenausbau.
Gestrichene Trockenbauwände pflegen Sie wie jede andere Wand. Entfernen Sie Staub mit einem weichen Tuch und wischen Sie Flecken vorsichtig feucht ab. Verzichten Sie dabei auf scharfe Reiniger. Kleine Dellen oder Risse füllen Sie mit Spachtelmasse. Danach schleifen Sie die Stelle glatt und streichen sie über.
Schallschutz und Akustik
Mit dem richtigen Aufbau ist der Schallschutz sehr gut. Entscheidend sind die Dämmung im Hohlraum, die Anzahl der Plattenlagen und die Ständerkonstruktion. Eine doppelt beplankte Ständerwand mit Mineralwolle kann mit einer massiven Wand gut mithalten.
Für hohe Anforderungen, etwa zwischen Schlafzimmer und Bad oder im Büro, bauen wir Doppelständerwände oder Schallschutzplatten ein. Für die Raumakustik gibt es zusätzlich Akustikdecken. Mehr dazu lesen Sie beim Akustikbau.
Hall entsteht durch glatte, harte Flächen wie Beton, Glas oder Fliesen. Abhilfe schaffen schallabsorbierende Flächen. Besonders wirksam sind Akustikdecken aus gelochten Gipsplatten oder Akustikpaneele an der Wand, denn sie decken große Flächen ab. Teppiche, Vorhänge und Polstermöbel helfen zusätzlich.
Gerade in offenen Wohnbereichen, Büros oder Praxen verbessert eine gute Raumakustik die Sprachverständlichkeit deutlich. Mehr zu unseren Akustiklösungen.
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an – wir beraten Sie persönlich und unverbindlich.
Bad, Feuchtigkeit und Altbausanierung
Ja. Im Bad verwenden wir imprägnierte, feuchtigkeitsbeständige Gipsplatten (Typ H2, früher GKBI). Diese Platten eignen sich für Bereiche mit mäßiger Feuchtigkeit, etwa hinter dem Waschbecken oder an der Badewanne. In Spritzwasserbereichen bringen wir zusätzlich eine Verbundabdichtung nach DIN 18534 auf.
Für bodengleiche Duschen und stark beanspruchte Bereiche setzen wir dagegen zementgebundene Bauplatten ein. So bleibt Ihre Wand dauerhaft trocken und stabil. Mehr dazu auf unserer Seite zur Badsanierung in Bielefeld.
Schimmel entsteht, wenn feuchte Raumluft an kalten Flächen kondensiert. Lüften Sie deshalb mehrmals täglich einige Minuten stoßweise und heizen Sie alle Räume gleichmäßig. Stellen Sie außerdem große Möbel nicht direkt an kalte Außenwände.
Baulich hilft vor allem eine gute Dämmung. Sie hebt die Oberflächentemperatur der Wände an und beugt so Kondenswasser vor. Bei einer Innendämmung ist eine fachgerecht geplante Dampfbremse wichtig. Mehr zu unseren Dämmarbeiten.
Prüfen Sie zuerst die Bausubstanz: tragende Wände, Decken, Feuchtigkeit sowie Elektrik und Wasserleitungen. In älteren Gebäuden sind Leitungen oft veraltet und müssen ohnehin erneuert werden. Klären Sie außerdem, ob das Gebäude unter Denkmalschutz steht.
Planen Sie die energetische Sanierung gleich mit, denn Dämmarbeiten lassen sich gut mit dem Innenausbau verbinden. Kalkulieren Sie zudem einen Puffer für Überraschungen ein. Bei umfassenden Arbeiten übernehmen wir auch die Kernsanierung.
Dachausbau, Dämmung und Förderung
Prüfen Sie zuerst die Statik und den Zustand des Dachstuhls. Danach geht es um die Dämmung, denn neuer Wohnraum muss die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) erfüllen. Klären Sie außerdem früh, ob Sie eine Genehmigung brauchen, etwa für Gauben oder die Umnutzung zu Wohnraum.
Legen Sie schon in der Planung fest, wie Sie den Raum nutzen möchten. Davon hängen nämlich Fenster, Beleuchtung, Steckdosen und Raumaufteilung ab. Unter Dachschrägen bieten sich zudem Kniestockwände und Einbauschränke an. Mehr zum Dachausbau.
Die eine beste Dämmung gibt es nicht. Die Wahl hängt vom Dachaufbau und Ihren Zielen ab. Bewährt sind Mineralwolle, Holzfaser und Hartschaumplatten (PUR/PIR). Holzfaser bietet zusätzlich einen guten Hitzeschutz im Sommer. Entscheidend ist außerdem die Lage: zwischen, unter oder auf den Sparren.
Beim Innenausbau kombinieren wir häufig eine Zwischensparrendämmung mit einer Untersparrendämmung und einer luftdichten Dampfbremse. Mehr zu unseren Isolier- und Dämmarbeiten.
Ja, häufig. Für die Dämmung von Dach, Wänden oder Geschossdecken gibt es Zuschüsse aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Diese vergibt das BAFA. Alternativ können Sie einen Teil der Kosten über die Steuerermäßigung nach § 35c EStG geltend machen.
Wichtig: Den Förderantrag stellen Sie in der Regel vor Beginn der Arbeiten. Die Konditionen ändern sich regelmäßig. Prüfen Sie deshalb die aktuellen Bedingungen beim BAFA oder sprechen Sie mit einem Energieberater.

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